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Politik und Monument im griechischen und römischen Altertum. Online-Bilddokumentation zum Handbuch der römischen Staatsdenkmäler

Politische Denkmäler entwickelten in den antiken Gesellschaften Griechenlands und des Römischen Reiches eine außerordentliche Bedeutung. In den Stadtstaaten des klassischen Griechenland stellten Denkmäler im öffentlichen Raum die Identität der politischen Gemeinschaft und den Machtanspruch führender Männer vor Augen. In den Monarchien des Hellenismus repräsentierten Monumente das einzigartige Charisma der Herrscher. Zur Zeit der römischen Republik kämpften die Heerführer mit Denkmälern um die Macht im Staat. Und während der römischen Kaiserzeit erreichten die Herrscher mit ihren Bildnissen und Monumenten im ganzen Reich eine einzigartige ideologische Präsenz. Das Projekt hat eine umfassende Dokumentation der politischen Denkmäler der Antike und ihre Interpretation im Rahmen der Politik-, Sozial- und Mentalitätsgeschichte zum Ziel.

Die Finanzierung der Buchpublikation sowie der Heidelberger Datenbank erfolgt aus Mitteln des Manfred Lautenschläger Preises. Die bei der Informationsrecherche im Vorfeld der Publikation anfallenden Daten sollen in Arachne aufbereitet und nach Erscheinen der Bände öffentlich zugänglich gemacht werden.

Hompepage des Forschungsprojekts "Politik und Monument im griechischen und römischen Altertum" am Archäologischen Institut der Universität Heidelberg.