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Axel Gerd Weber M.A.

E-Mail: axelgweber(at)gmail.com 

Dissertationstitel: "Heidnische Kontinuitäten im frühen Christentum Galliens. Archäologische Zeugnisse in Spätantike und Frühmittelalter"

 

Lebenslauf

  • 2009-2013 Bachelorstudium in den Fächern ASuK und Archäologie der römischen Provinzen an der Universität zu Köln
  • 2013-2015 Masterstudium in den Fächern ASuK und Archäologie der römischen Provinzen an der Universität zu Köln

Projektbeschreibung

Die Arbeit untersucht in historischen und archäologischen Quellen die Relikte vorchristlicher Glaubenshaltungen und ihr teilweises Fortbestehen im frühchristlichen Gallien. Gallien bietet sich als Ziel der Betrachtung an, da hier schon früh das sich im Imperium festigende Christentum mit der nordalpinen Götterwelt konfrontiert wurde. Die christliche Mission war in Gallien durchaus erfolgreich beim Aufeinandertreffen mit dem keltisch-germanischenPolytheismus, musste sich jedoch zu Anfang bei der Glaubenshaltung der Neubekehrten mit einem traditionsgebundenen Synkretismus auseinandersetzen. 

Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der in das 6. Jahrhundert datierten bronzenen Gürtelschnalle von Ladoix-Serrigny in Burgund. Sie zeigt auf der Schnallenplatte eine bildliche Darstellung, so wie eine mehrzeilige Inschrift. Es ist eines der bemerkenswertesten Objekte frühmittelalterlicher Kleinkunst in Gallien. Das im ersten Eindruck eher bescheidene Alltagsobjekt bietet eine Fülle von ikonologischen, ikonographischen und philologischen Informationen.