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Dr. Jennifer Schamper

Profil

Jennifer Schamper beschäftigt sich hauptsächlich mit Bauten sowie der Ausrüstung des Militärs der römischen Kaiserzeit. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der sogenannten Paraderüstung. Vorwiegend untersucht sie die immer noch häufig gestellte Frage der Kampftauglichkeit sowie den Dekor, von dem sich Rückschlüsse zur Religion, ethnischer Herkunft sowie der sozialen Stellung der Träger ziehen lassen können.

Weitere Forschungsinteressen liegen auf Kleinfunden aus Metall sowie dem römischen Militär im Allgemeinen.

Lebenslauf

  • Geboren 1982 in Olpe/Sauerland
  • Studium der Archäologie der Römischen Provinzen, Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Universität zu Köln
  • 2010: Magister Artium im Fach Archäologie der Römischen Provinzen zum Thema: „Die römische Militäranlage Gernsheim-Allmendfeld. Studien zu Funktion und Typologie der Kleinkastelle am Obergermanisch-Raetischen Limes.“
  • 2014: Promotion im Fach Archäologie der Römischen Provinzen zum Thema: „Studien zu Paraderüstungsteilen und anderen verzierten Waffen der römischen Kaiserzeit.“
  • 2010-2012 sowie 2013-2014: wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität zu Köln
  • Teilnahme an verschiedenen Grabungsprojekten als Mitarbeiterin sowie Leitung in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Tunesien (u.a. vicus von Straubing, ländliche Besiedlung in Mendig/Eifel, fränkisches Gräberfeld von Bonn-Ramersdorf, Gewerbepark V in Rommerskirchen)
  • Seit 2015: Lehrbeauftragte an der Universität zu Köln
  •  Seit 2015: technische Leitung sowie Wissenschaftlerin Grabungsprojekt „Weißer Höfe“ in Koblenz (Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesarchäologie, Außenstelle Koblenz)

Publikationen

Monographien

  • J. Schamper, Studien zu Paraderüstungsteilen und anderen verzierten Waffen der römischen Kaiserzeit (Rahden/Westf. 2015)

Aufsätze 

Projekte

  • Auswertung der mittelalterlichen/neuzeitlichen Stadtkerngrabung „Weißer Höfe“ in Koblenz