Die Sammlung des Archäologischen Instituts

Originalsammlung

Unmittelbar nach der Einrichtung eines Archäologischen Instituts im Jahre 1928 wurde begonnen, durch Ankäufe und Leihgaben eine Sammlung archäologischer Objekte zusammenzubringen, die in erster Linie der wissenschaftlichen Ausbildung dienen sollte. Ihre wechselvolle Geschichte ist durch H. von Hesberg und K. Berger dargestellt worden. Nach schweren Verlust während des Zweiten Weltkriegs umfasst sie heute ca 720 Antiken, die in mehreren wissenschaftlichen Aufsätzen katalogartig publiziert worden sind. Darunter sind neben eigenem Besitz auch Leihgaben aus der Sammlung von Max Freiherr von Oppenheim und des Römisch-Germanischen Museums aus den Sammlungen von C. A. Niessen und J. I. Hittdorf. Dabei handelt es sich v. a. um Tongefässe aus allen Epochen der Antike, um Öllampen, Terrakotta-Figuren, Kleinbronzen sowie einige Marmorskulpturen und Fragmente von Wandmalerei. Dazu kommen Gipskopien antiker Gemmen sowie einiger Skulpturen.

Die Sammlung ist heute in 10 Vitrinen sowie in Schubkästen verteilt in den Räumen des Archäologischen Instituts aufgestellt, teils in den frei zugänglichen Bibliotheksräumen, teils in den Diensträumen der Professoren und Mitarbeiter, wo sie auf Anfrage besichtigt werden können.

Literatur:
  1. H. v. Hesberg, Das Archäologische Museum. Eine vergessene Antikensammlung in Köln, Kölner Museums-Bulletin 4, 1989, 23–32
  2. H. v. Hesberg u. a., Die Antikensammlung des Architekten Jakob Ignaz Hittorff, Kölner Jahrbuch 25, 1992, 7–48
  3. K. Berger, Die griechischen und italischen Antiken des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, Kölner Jahrbuch 26, 1993, 217–319
  4. K. Berger – D. Doepner – B. Muskalla, Griechische und italische Antiken der Sammlung C. A. Niessen im Römisch-Germanischen Museum und im Archäologischen Institut der Universität zu Köln, Kölner Jahrbuch 28, 1995, 7–124
  5. K. Berger, Die Sammlung des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, in: Archäologisches Institut der Universität zu Köln und Forschungsarchiv für Antike Plastik (Hrsg.), Antike Schätze. Aus der Arbeit des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln. Ausstellung im Studio Dumont [Köln] 24. August bis 22. September 1995 (Köln 1995) 40–57
  6. F. Fless u. a., Die Antiken der Sammlung Max Freiherr von Oppenheim im Archäologischen Institut der Universität zu Köln, Kölner Jahrbuch 30, 1997, 21–143
  7. K. S. Freyberger, Zwei Männerportraits aus der Sammlung des Max Freiherrn von Oppenheim in Köln. Zeugnisse frühkaiserzeitlicher Grabplastik aus dem hellenisierten Osten, Damaszener Mitteilungen 10, 1998, 155–169
  8. J. G. Szilágyi – F. Fless, Neuerwerbungen aus der Sammlung des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, Kölner Jahrbuch 32, 1999, 903–908
  9. B. Lahi, Die Transportamphoren in der Sammlung des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 129, 2000, 117–128
  10. M. Zelle, Terra Sigillata aus dem Schwarzmeergebiet in der Sammlung des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, Kölner Jahrbuch 34, 2001, 523–532

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