Dr. Holger Komnick

Rieger

Tel.: +49 (0)69/97581833
Email: H.Komnick(at)em.uni-frankfurt.de


Lebenslauf

Publikationen



Lebenslauf von Holger Komnick

  1. 1986–1992 Magisterstudium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main am Seminar für Griechische und Römische Geschichte Abt. II: Hilfswissenschaften der Altertumskunde sowie Geschichte und Kultur der römischen Provinzen (Hauptfach); Nebenfächer: Klassische Archäologie, Musikwissenschaft
  2. 1992–1997 Promotionsstudium an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main am Seminar für Griechische und Römische Geschichte Abt. II: Hilfswissenschaften der Altertumskunde sowie Geschichte und Kultur der römischen Provinzen
  3. 1988–1989 Bearbeitung und Erstellung der Inventarliste der Münzsammlung Lade, Museum Wiesbaden
  4. 1990-1991 Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Fundmünzen der Antike“ der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz im Rahmen der Bearbeitung von über 38.000 stadtrömischen Fundmünzen aus dem Museo Nazionale delle Terme, Rom, sowie bei der Sonderausstellung „Geld aus dem antiken Rom. 'Assem habeas, assem valeas – Hast Du was, bist du was'“ des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Archäologisches Museum –, Frankfurt/Main, 17.01.1991–10.03.1991
  5. 1991 Bearbeitung der Münzsammlung A. M. Schneider (Antike–Neuzeit), Franz Joseph Dölger- Institut zur Erforschung der Spätantike der Universität Bonn
  6. 1996-1997 Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Fundmünzen der Antike“ der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz im Rahmen der Bearbeitung von über 30.000 stadtrömischen Fundmünzen aus dem Museo Capitolino, Rom
  7. 1998–2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim „Griechischen Münzwerk“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  8. 2004–2004 Forschungsprojekt „Studien zur Münzprägung der Stadt Markianopolis in Moesien“ (Werkvertrag auf Drittmittelbasis mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften)
  9. 2004 Wiederaufnahme der Fundmünzenaufnahme des ehem. Regierungsbezirks Aachen für das Forschungsprojekt „Fundmünzen der Antike“ der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur
  10. 2001–2005 Wissenschaftliche Erfassung, Inventarisierung und Katalogisierung des im Heimatmuseum der Stadt Pforzheim (heute Stadtmuseum Pforzheim) aufbewahrten Teiles der „Bissingerschen Münzsammlung“ (Antike–Neuzeit) für das Kulturamt der Stadt Pforzheim (Nebentätigkeit)
  11. 2005–2006 Aufnahme der antiken Fundmünzen aus dem rheinischen Braunkohlenrevier für das Forschungsprojekt „Fundmünzen der Antike“ der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Förderung: Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlenrevier)
  12. 2007–2010 Fortführung und Abschluss der Fundmünzenaufnahme des ehem. Regierungsbezirks Aachen (FMRD VI 2) für das Forschungsprojekt „Fundmünzen der Antike“ der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur
  13. seit 15.09.2010 Aufnahme und Auswertung der antiken Fundmünzen aus Xanten (Förderung: LVR-Archäologischer Park Xanten/LVR-Römer Museum)



Publikationen von Holger Komnick



Monographien

  1. Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland. Abteilung VIII Schleswig-Holstein und Hamburg, Berlin 1994
  2. Die Restitutionsmünzen der frühen Kaiserzeit – Aspekte der Kaiserlegitimation, hrsg. vom Deutschen Archäologischen Institut, Berlin 2001
  3. Die Münzprägung von Nicopolis ad Mestum, hrsg. v. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 2003 (Griechisches Münzwerk)
  4. H. Komnick / J. Heinrichs / B. Päffgen, Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland. Abteilung VI 2 Aachen, Teil I: Kreise Düren, Erkelenz und Jülich, Mainz 2008
  5. Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland. Abteilung VI 2 Aachen, Teil 2: Kreisfreie Stadt Aachen, Kreise Aachen, Monschau, Schleiden und Selfkantkreis [im Druck]

Herausgeberschaft

  1. H.-M. von Kaenel / M. R.-Alföldi / U. Peter / H. Komnick (Hrsg.), Geldgeschichte vs. Numismatik. Theodor Mommsen und die antike Münze. Internationales Kolloquium aus Anlaß des 100. Todesjahres von Theodor Mommsen (1817–1903), Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, 1.–4. Mai 2003, Berlin 2004 (Griechisches Münzwerk)

Beiträge

  1. 1. und 2. Jahrhundert n. Chr.: Jahre der Stabilität, in: Geld aus dem antiken Rom. „Assem habeas, assem valeas – Hast Du was, bist Du was“. Frankfurt am Main 1991, 42–47 [Begleitbuch zur Ausstellung im Dormitorium des Karmeliterklosters. Museum für Vor- und Frühgeschichte – Archäologisches Museum –, Frankfurt am Main]
  2. [Die Münzsammlung Prof. Alfons Maria Schneider], in: A. M. Schneider, RETICVLVM. Ausgewählte Aufsätze und Katalog seiner Sammlungen, hrsg. v. H. R. Seeliger, Jahrbuch für Antike und Christentum, Ergänzungsband 25, 1998, 346–353, Taf. 25–29
  3. H. Komnick / U. Peter, Zur digitalen Fotografie von Gipsabgüssen antiker Münzen. Erste Erfahrungen des „Griechischen Münzwerkes“, in: M. Hainzmann / Chr. Schäfer, Alte Geschichte und Neue Medien. Zum EDV-Einsatz in der Altertumsforschung (COMPUTER UND ANTIKE V), 2000, 140–151
  4. Die flavischen Fundmünzen aus dem Bereich des 'sottosuolo urbano' der Stadt Rom – eine Vergleichsanalyse, in: XII. Internationaler Numismatischer Kongreß, Berlin 1997, Akten – Proceedings – Actes I, hrsg. v. B. Kluge und B. Weisser, Berlin 2000, 544–551
  5. M. R.-Alföldi / U. Peter / H. Komnick, Griechisches Münzwerk, hrsg. v. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 2001
  6. Imperator eques, Men, Eques gradiens oder Heros equitans? Ein zweifelhafter Münztyp der Stadt Nicopolis ad Mestum, in: Proceedings of the Eigth International Congress of Thracology. Thrace and the Aegean, Sofia – Yambol, 25–29 September 2000, Vol. II, hrsg. v. A. Fol, Sofia 2002, 861–869
  7. Der occursus des Adventus-Zeremoniells als Münzbild auf einer unedierten Bronzemünze der thrakischen Stadt Bizye aus der Herrschaftszeit Philipps I., in: XIII. Congreso Internacional de Numismática, Madrid, 15–19 Septiembre 2003: Actas – Proceedings – Actes I, Madrid 2005, 877–883
  8. H. Komnick / M. Perse, „Das Geld liegt auf der Straße“ – Neufunde aus einer „mansio“ im Rurtal bei Jülich, Archäologie im Rheinland 2007, 93–95
  9. Münze und Geld an Rhein und Donau, in: Archäologie zwischen Römern und Barbaren. Zur Datierung und Verbreitung römischer Metallarbeiten des 2. und 3. Jh. n. Chr. im Reich und im Barbaricum – ausgewählte Beispiele (Gefäße, Fibeln, Bestandteile militärischer Ausrüstung, Kleingerät, Münzen). Kolloquium Frankfurt am Main, 19.–22.03.09, organisiert von der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts und dem Institut für Archäologische Wissenschaften Abt. II der Goethe-Universität Frankfurt/Main. [erscheint voraussichtlich 2011 in der Reihe Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte]