Das Profil des Archäologischen Instituts

Profil

Das Archäologische Institut der Universität zu Köln ist mit etwa sechzig Mitarbeitern und zehn Lehrbeauftragten und Privatdozenten eines der größten in Deutschland. Es umfasst drei eng zusammen arbeitende Abteilungen:

  1. Klassische Archäologie (KA),
  2. Archäologie der Römischen Provinzen (AdRP),
  3. Arbeitsstelle für Digitale Archäologie –
    Cologne Digital Archaeology Laboratory (CoDArchLab)

    (ehemals Forschungsarchiv für Antike Plastik)

Diese haben jeweils eigene Arbeitsbereiche und Methoden, arbeiten jedoch in Lehre und Forschung eng zusammen und ergänzen sich somit in vielfältiger Weise. Dabei untersucht die Klassische Archäologie die antiken Kulturen des Mittelmeerraums, insbesondere der Griechen, Römer und benachbarter Kulturen, während sich die Archäologie der römischen Provinzen mit der materiellen Hinterlassenschaft Roms v. a. im Nordwesten des Imperium Romanum beschäftigt. Das Forschungsarchiv für antike Plastik widmet sich seit seiner Gründung der Erschließung und Publikation griechischer und römischer Skulpturen. In den letzten Jahren hat es sich zu einer der führenden Institutionen für die Entwicklung und Anwendung moderner Informationstechnologien für archäologische Zwecke entwickelt.

Das Archäologische Institut der Universität zu Köln bietet in der wissenschaftlichen Lehre Veranstaltungen aus allen Epochen und Kulturräumen des Faches und deckt so den gesamten Bereich von der ägäischen Bronzezeit bis zur Spätantike ab. Dabei liegt ein besonderer Akzent auf der Methodenvielfalt und berufspraktischen Übungen. Hierzu unterhält das Institut auch eigene Lehrgrabungen.

Das Kölner Institut ist innerhalb der Universität in verschiedenen interdisziplinären Strukturen vernetzt, darunter dem Zentrum für Antike Kulturen des Mittelmeerraums (ZAKMIRA), dem Zentrum für Quartärforschung und Geoarchäologie (QSGA), dem Cologne African Studies Center (CASC), Cologne Center for eHumanities (CCeH) und den Kompetenzverbünden für ArchäoInformatik und geophysikalische Prospektionen. Auf regionaler Ebene haben sich die in Köln und Bonn vertretenenen archäologischen Disziplinen im Verbund archäologischer Institutionen KölnBonn (VarI) zusammengeschlossen.

Das Institut unternimmt vielfältige Forschungsprojekte im In- und Ausland und unterhält Kooperationen mit zahlreichen Institutionen weltweit. Besondere methodische Schwerpunkte bilden in Forschung und Lehre die Bereiche ArchäoInformatik und geophysikalische Prospektionsmethoden.

Archäologisches Institut