Priv.-Doz. Dr. Salvatore Ortisi

OrtisiSprechzeiten: Di 14.00-15.30 Uhr
Dienstzimmer: 117

Tel.: +49 (0)221/ 470-2986
Fax: +49 (0)221/ 470-5099
Email: salvatore.ortisi@uni-koeln.de



Lebenslauf - Profil
Lehrveranstaltungen
Publikationen
Forschungsprojekte


Lebenslauf von Salvatore Ortisi

  1. geboren am 03.09.1965 in Palling (Krs. Traunstein).

Studium

  1. Beginn WiSe 1987/88 Ludwig-Maximilians-Universität München Hauptfach Provinzialrömische Archäologie, Nebenfächer Vor- und Frühgeschichte und Alte Geschiche.
  2. Wintersemester 1990/91 Auslandsstudium an der University of Wales, College of Cardiff.
  3. 1987 bis 1997 studienbegleitend zahlreiche Grabungs- und Inventarisationsarbeiten für das Römische Museum Augsburg, das Bayer. Landesamt für Denkmalpflege München, die Gerda Henkel Stiftung, die Kommission zur archäologischen Erforschung des spätrömischen Raetien, das Deutsche Archäologische Institut in Rom und das Seminar für Klassische Archäologie der Universität Augsburg.

Akademische Abschlüsse

  1. Magister Artium bei Prof. Dr. G. Ulbert, LMU München im WiSe 1992/93; Thema: Studien zu den römischen Fibeln aus Burghöfe.
  2. Promotion bei Prof. Dr. M. Mackensen, LMU München im WiSe 1997/98; Thema: Die Stadtmauer der raetischen Provinzhauptstadt Aelia Augusta - Augsburg.

Stipendien

  1. Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung.
  2. Forschungsstipendium der Fritz Thyssen Stiftung.

Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Lehr- und Forschungszentrums für die antiken Kulturen des Mittelmeerraums (ZAKMIRA).

Forschungsprojekte

  1. Juni-August 1998 Aufarbeitung eines Keramikkomplexes im Rahmen des Karthagoprojektes des Deutschen Archäologischen Instituts, Rom.
  2. Oktober-November 1998 und Oktober 1999 Inventarisierung und Archivierung der Funde und der Befunddokumentation der Ostia-Grabung des Seminars für Klassische Archäologie der Universität Augsburg.
  3. Februar 2000 bis Mai 2002 Forschungsprojekt der Fritz Thyssen Stiftung (Die römischen Waffen und das Pferdegeschirr aus Pompeji, Herculaneum und Sta-biae).
  4. Mitarbeit am Deir-el-Bakhit-Projekt des Instituts für Vor- u. Frühgeschichte und Provinzialrömische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München im Oktober 2001.
  5. Juni 2002 bis Februar 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Seminars für Klassische Archäologie der Universität Augsburg. Aufarbeitung der Funde und Befunde der Ostia-Grabung. Vorbereitung der Ergebnisse zur Publikation.
  6. Mai bis Oktober 2003 Leitung des Forschungsprojekts „Das spätrömische Grenzkastell Submuntorium – Burghöfe“ am Institut für Vor- und Frühge-schichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie der LMU.
  7. Seit Mai 2003 Mitarbeit am Projekt „Der Petersberg bei Flintsbach“ des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäo-logie der LMU. Bearbeitung der römischen Funde aus dem frühmittelalterlichen bis frühneuzeitlichen Klosterkomplex.
  8. 2005 Mitarbeit an der Ausstellung „Europas Spiegel“ im Suermondt-Ludwig Museum Aachen.
  9. 2006 Aufnahme der römischen Metallkleinfunde in den Depots des Suermondt-Ludwig Museums Aachen.
  10. 2007 Die römischen Heilthermen von Aquae Granni – Aachen. Neubearbeitung der Altgrabungen unter dem Aachener Dom im Rahmen eines Forschungsse-minars mit fortgeschrittenen Studenten der Provinzialrömischen und Klassischen Archäologie sowie der Alten Geschichte.

Grabungsleitungen

  1. Örtliche Grabungsleitung im spätantiken Grenzkastell Kellmünz (1995).
  2. Leitung der Ausgrabung des Seminars für Klassische Archäologie der Universität Augsburg im sogenannten Macellum von Ostia (1997-2000).
  3. Örtliche Grabungsleitung an der keltischen Viereckschanze von Alxing (1999).
  4. Leitung der Lehrgrabung des Instituts für Vor- u. Frühgeschichte und Provinzi-alrömische Archäologie der LMU im spätantiken Grenzkastell von Submuntorium-Burghöfe (2000, 2001 und 2003).
  5. Leitung der Lehrgrabung des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, Abteilung Archäologie der Römischen Provinzen, im spätantiken Grenzkastell von Submuntorium-Burghöfe (2004).

Lehre

  1. Wintersemester 1999/2000 Lehrauftrag am Institut für Vor- u. Frühgeschichte und Provinzialrömische Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Übung: Klassifikation und Dokumentation mittelkaiserzeitlicher Terra Sigillata aus Lezoux, Heiligenberg und Rheinzabern).
  2. Sommersemester 2002 Lehrauftrag am Seminar für Klassische Archäologie der Universität Augsburg (Übung: Römische Keramik aus Ostia).
  3. Sommersemester 2003 Lehrauftrag am Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie der LMU (Übung: Metallkleinfunde aus Burghöfe).
  4. Seit Wintersemester 2003 Wissenschaftlicher Assistent des Archäologischen In-stituts der Universität zu Köln für das Fach Archäologie der Römischen Provinzen.
    Im Rahmen des Lehrdeputats:
  5. Wintersemester 2003/2004-Sommersemester 2007 jedes Semester mit wech-selnden Themenschwerpunkten: Einführung in die Archäologie der Römischen Provinzen (Grundlagenseminar für Studienanfänger).
  6. Sommersemester 2004: Spätrömische Befestigungen an Rhein und Donau (Übung).
  7. Wintersemester 2004/2005: zus. mit S. Ristow [Frühchristliche Archäologie], Archäologie einer Magistrale: Die Straße Köln/Boulogne-sur-Mer in Römerzeit und Frühmittelalter (Proseminar).
  8. Sommersemester 2005: zus. mit Th. Fischer, Probleme der römischen Provinz Britannien (Übung).
  9. Wintersemester 2005/2006: Früh- und mittelkaiserzeitliche Militärausrüstung (Proseminar).
  10. Sommersemester 2006: zus. mit L. Vandeput [Klassische Archäologie], Ostia. Fundkomplexe im Kontext (Übung).
  11. Wintersemester 2006/2007: zus. mit M. H. Hermanns [Klassische Archäologie], Häfen, Schiffe und ihre Ladungen: antiker Seehandel im archäologischen Befund (Übung).
  12. Sommersemester 2007: zus. mit Th. Fischer, Der raetische Limes (Übung).
  13. Wintersemester 2007/2008:
    1. Die römischen Heilthermen von Aquae Granni – Aachen (Forschungsseminar mit fortgeschrittenen Studenten der Provinzialrömischen und Klassischen Archäologie sowie der Alten Geschichte).
    2. Das römische Siedlungswesen an Rhein und Donau. Übung zur Vorlesung (Übung).
    3. zus. mit Th. Fischer, Die Militärgrenzen des römischen Reiches (Hauptseminar).

    zurück



Publikationen von Salvatore Ortisi

Monographien

  1. S. Ortisi, Die Stadtmauer der raetischen Provinzhauptstadt Aelia Augusta - Augsburg. Augsburger Beiträge zur Archäologie 2 (Augsburg 2001).
  2. S. Ortisi, Die römischen Fibeln aus Burghöfe. Römische Kleinfunde aus Burghöfe 2. Frühgeschichtliche und Provinzialrömische Archäologie. Materialien und Forschungen 6 (Rahden/Westf. 2002).
  3. S. Ortisi - V. Kockel, Das sogenannte Macellum von Ostia. Die Grabungen 1998-2001 (in Vorbereitung).

Aufsätze

  1. S. Ortisi - H. Stadler - R. Franke, Eine bislang unbekannte römische Strassenstation in Oberdrauburg, Kärnten. Vorbericht. Arh. Vestnik 48, 1997, 53-62.
  2. S. Ortisi, Ein frühkaiserzeitlicher Keramikkomplex aus einem Schöpfbrunnen in Insula E 117 West in Karthago. Mitt. DAI Rom 106, 1999, 439-493.
  3. S. Ortisi,Das sog. Macellum von Ostia: Aufhöhungen der späten Republik und frühen Kaiserzeit vor dem Südtor des castrum. MededRom 58, 1999, 71-73.
  4. S. Ortisi,Terra Sigillata, Amphoren und Gebrauchsgeschirr – Quellen zur antiken Wirtschaftsgeschichte. In: G. Weber (Hrsg.), Cambodunum – Kempten. Erste Hauptstadt der Provinz Raetien? (Mainz 2000) 83-91.
  5. S. Ortisi - V. Kockel, Das sog. Macellum von Ostia: Ein Vorbericht der Grabungskampagnen 1997-1999. Mitt. DAI Rom 107, 2000, 351-363.
  6. S. Ortisi, Stadtmauern. Beitrag in: Th. Fischer (Hrsg.), Die römischen Provinzen. Eine Einführung in ihre Archäologie (Stuttgart 2001) 93-95.
  7. S. Ortisi - M. Gschwind, Zur kulturellen Eigenständigkeit der Provinz Raetien.
  8. S. Ortisi, Almgren 86, Die raetische Form der sog. Pannonischen Trompetenfibeln. Germania 79, 2001, 401-416.
  9. S. Ortisi, Vallum cum turribus – Zur Westumwehrung der raetischen Provinzhauptstadt Aelia Augusta – Augsburg. In: L. Wamser/B. Steidl, Neue Forschungen zur römischen Besiedlung zwischen Oberrhein und Enns. Kolloquium Rosenheim 14.-16. Juni 2000. Schriftenr. Arch. Staatsslg. 3 (Remshalden-Grunbach 2002) 145-156.
  10. S. Ortisi - S. Gairhos, Erste Ausgrabungen im spätrömischen Grenzkastell Submuntorium/Burghöfe. Arch. Jahr Bayern 2001, 94-96.
    Pompeji und Herculaneum – Soldaten in den Vesuvstädten. In: Archäologie der Schlachtfelder – Militaria aus Zerstörungshorizonten. Akten der 14. Internationalen Roman Military Equipment Conference (ROMEC). Wien, 27.-31. August 2003 = Carnuntum Jahrb. 2005, 143-151.
  11. S. Ortisi - J. Faßbinder, Geophysikalische Prospektion und Ausgrabungen in Submuntorium-Burghöfe. Arch. Jahr Bayern 2003, 85-89.
  12. S. Ortisi - S. Gairhos, Ein spätrömisches Kastell und sein Umfeld – Fortsetzung der Ausgrabungen in Submuntorium-Burghöfe. Arch. Jahr Bayern 2004, 105-107.
  13. S. Ortisi, Beitr. in: K. Sporn (Hrsg.), Europas Spiegel. Die Antikensammlung im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen (Wiesbaden 2005) 236-238.
  14. S. Ortisi, Gladii aus Pompeji, Herculaneum und Stabiae. Germania 84, 2006, 369-385.
  15. S. Ortisi, Ein spätantikes Messer mit Inschrift aus Aelia Augusta – Augsburg. Gedenkschr. J. Garbsch = Bayer. Vorgeschbl. 71, 2006, 121-128.
  16. S. Ortisi, The Roman Military in the Vesuvius Area. In: L. De Blois (Hrsg.), The Impact of Empire VI. Capri, March 29.-April 2, 2005 (Leiden, Boston 2007) 343-353.
  17. S. Ortisi, Öko-archäologische Aspekte der ländlichen Besiedlung Oberitaliens am Beispiel des Umlands von Mutina – Modena. In: Mensch und Umwelt. Ökoarchäologische Probleme in der Frühgeschichte. Wien, 29. November-3. Dezember 2004 (im Druck).
  18. S. Ortisi, Donauländische Fibeln in Raetien. Zur Umsiedlung germanischer Bevölkerungsgruppen im Zuge der Markomannenkriege. In: Barbaren im mittleren Donauraum. Zum Wandel ihrer Identitäten. Mikulov, 5.-9. Dezember 2005 (im Druck).
  19. S. Ortisi, Die Knie- und Bügelknopffibeln im Museo Comunale von Udine. Katalogbeitrag (im Druck)

Rezension

  1. S. Ortisi, Rez. zu: U. Ehmig, Die römischen Amphoren aus Mainz. Frankfurter Archäologische Schriften 4 (Möhnesee 2003). (Gnomon, im Druck)

    zurück



Aktuelle Forschungsprojekte von Salvatore Ortisi

  1. Habilitationsprojekt „Die römischen Waffen und das Pferdegeschirr aus Pompeji, Herculaneum und Stabiae“ (Kooperation mit der Soprintendenza per i beni culturali Pompei und dem Museo Nazionale Napoli).
  2. Militärausrüstung und Pferdegeschirr aus Ostia (Kooperation mit der Soprintendenza per i beni culturali Ostia).
  3. Antike Migration im Spiegel ausgewählter Kleinfunde und Keramik am Beispiel der Provinz Raetien.
  4. Die spätantike Besiedlung auf dem Petersberg bei Flintsbach (im Rahmen des Projekts „Ökosystem, Sozialstruktur und Wirtschaftsweise im mittelalterlichen Altbaiern“ unter Leitung von Th. Meier, LMU München).
  5. Die römischen Metallkleinfunde in den Depots des Suermondt-Ludwig Museums Aachen (in Zusammenarbeit mit dem Suermondt-Ludwig Museum Aachen).
  6. Die römischen Heilthermen von Aquae Granni – Aachen. Neubearbeitung der Altgrabungen unter dem Aachener Dom im Rahmen eines Forschungsseminars mit fortgeschrittenen Studenten der Provinzialrömischen und Klassischen Archäologie sowie der Alten Geschichte (in Zusammenarbeit mit der Stadtarchäologie Aachen, dem Suermondt-Ludwig Museum Aachen und dem Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege Bonn).
  7. Der römische vicus von Nettersheim – ein kaiserzeitliches Siedlungs- und Wirtschaftszentrum in der Nordeifel
    Projektbeschreibung

    zurück